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Einstimmig wurde in der Dezember Kreistagssitzung mein Antrag zur NACHHALTIGKEIT verabschiedet:
Ja, die öffentliche Hand möchte sich gerne als NACHHALTIG bezeichnen. Ist sie es auch ?!? Meistens wird nur "Greenwashing" betrieben, d.h. den öffentlichen Bekenntnissen folgen keine Taten. Auch der Landkreis Weilheim-Schongau tut vieles um sich ein "Grünes-Image" zu verleihen. Wenn es dann aber um die Umsetzung geht, schlimmer noch, wenn es Haushalt belastend ist, dann spielt die NACHHALTIGKEIT meistens nur noch eine untergeordnete Rolle. Beispiele zeigen das:
- 2009: Streichung aller energetischen Sanierungsmaßnahmen aus dem Haushalt. Grund: Der Finanzkrise geschuldet... Ohne weitere Diskussion zum "Lebenszykluskostenprinzip" wurden die Streichungen vorgenommen. Dass das dem Landkreis noch teurer kommt, als das aktive Handeln, wollen die Kreisräte nicht verstehen.
- Falsche Ausschreibung: ohne weitere Prüfung der öAUmwR! Jetzt haben wir chinesische PV-Module auf unseren kreiseigenen Dächern. Normalerweise hätte man die Kommunalaufsicht bemühen sollen. Das Drei-Säulen-Modell zur NACHHALTIGKEIT wurde bei der Vergabe weder berücksichtigt, noch geprüft.
Mit dem einstimmigen Bekenntnis des Landkreises zur NACHHALTIGKEIT werden zukünftige Ausschreibungen dem "Drei-Säulen-Modell" gerecht werden müssen. Wenn nicht, ist die Kommunalaufsicht zu bemühen. Somit ist der Beschluss weiter gefasst, als es die öAUmwR vorsieht. Ein Erfolg für den Landkreis und seine Bürger!

Mehr Information zu den Anträgen "Nachhaltigkeit" und "Ökobilanz Photovoltaik" unter: http://www.marcusreichenberg.name/index.php/kreisrat/kreistag/antraege |