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Geo-Thermie, dass ist spannender Bergbau unserer Zeit! Abteufungen in bis zu fünf Kilometer Tiefe sind keine Seltenheit, um an die geothermale Energie im Malm zu gelangen! Dabei ist das Risiko »Nicht-Fündig« zu werden gegeben! Genau das war auch mein spezialisierter Zugang zur Geothermie. Über die Swiss Re habe ich im Rahmen von greensurance eine Indikationen zur Fündigkeitsversicherung angeboten. Somit hoffe ich die Geothermie in Oberbayern auch aus wirtschaftlicher Sicht unterstützen zu können.
Des Weiteren unterstütze ich im Rahmen meiner ehrenamtlichen Arbeit die Umsetzung von geothermalen Kraft-Wärme-Kopplungsprojekten. Insbesondere im Landkreis Weilheim-Schongau, wo zur Energiewende aufgerufen wurde, informieren wir über die Agenda21, die Energiewende Pfaffenwinkel und als Kreis- sowie Stadträte über die geologischen Vorteile unserer Heimat. Die dezentrale Umsetzung der Geothermie ist dabei ein entscheidender Schritt, fossile Kraft- und Heizstoffe vermeiden zu können!
Januar 2012

Dezember 2011
Die bayrische Staatsregierung fordert in einer Stellungnahme, dass zukünftige Geothermieprojekte grundsätzlich in Kraft-Wärme-Kopplung betrieben werden müssen, wenn die Wirtschaftlichkeit eines Fernwärmenetzes gegeben ist. Wörtlich schreibt die Staatsregierung: Eine höhere Effizienz bei der Nutzung der Geothermielagerstätte und damit höhere Wirkungsgrade werden erreicht, wenn neben der Stromerzeugung auch Wärme ausgekoppelt wird. Es ist daher eine Forderung aus den bergrechtlichen Erlaubnisbescheiden, dass - soweit es technisch und wirtschaftlich umsetzbar ist - neben der Stromerzeugung auch geothermische Wärme genutzt wird. In Weilheim seien "Verbraucherstrukturen" dazu vorhanden und die Stadt sei an einer Wärmenutzung interessiert, weshalb neber der Stromproduktion Wärme auszukoppeln sei."
PDF Regierung besteht auf Fernwärme - Weilheimer Tagblatt 19.12.2011, Herr MdL Ludwig Hartmann (Bündnis 90/Die Grünen) informiert Weilheimer Stadträte über die Inhalte und die Konsequenz aus der Stellungnahme.
Oktober 2011 PDF Petition gegen Geothermiekraftwerk scheitert - Weilheimer Tagblatt 14.10.2011
Juni 2011 PDF Zu viele offene Fragen zur Geothermie? - Weilheimer Tagblatt 08.06.2011
April 2011 PDF Angst vor Radioaktivität, Faktencheck - Kreisbote WM-MUR 16.04.2011 PDF Großes Interesse an Geothermie - Weilheimer Tagblatt 15.04.2011
Oktober 2009
LESERBRIEF: Nicht in die Irre führen lassen! Geothermie im LKRs Weilheim-Schongau
Die Energiewende ist nur zu vollziehen, wenn vor Ort (dezentral), alle Möglichkeiten der regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung nachhaltig genutzt werden. Dass dabei eine alternative Technik, wie die der geothermalen Kraft-Wärme-Kopplung zunächst Misstrauen hervorruft, ist verständlich. Die Informationsveranstaltungen der „Bürgerinitiative für umweltverträgliche und nachhaltige Nutzung alternativer Energiequellen“, initiiert und moderiert von Luisa & Werner Striegl, die sich als Spezialisten der Geothermie berufen, entbehren jedoch jeder sachlichen Grundlage.
Das Ziel, so scheint es, ist mit zusammengetragenen Informationen jeglicher Herkunft eine Wahrheit zu begründen, die keine ist, ganz nach dem Motto: „Die Erde ist eine Scheibe und keine Kugel, denn wir haben die Beweise“. Nicht verständlich ist, warum mit Halbwahrheiten eine Bürgergesinnung gegen die klimafreundliche und kostengünstige Geothermienutzung aufgebauscht werden soll.
Eigentlich müsste doch das Gegenteil der Fall sein und wir Bürgerinnen und Bürger darüber froh sein, dass wir die geologische Chance der Erdwärmenutzung in Oberbayern haben. In Pullach bei München sind die Anwohner einfach nur begeistert! 70%-80% der Haushalte sind an das geothermale Nahwärmeversorgungsnetz angeschlossen, emittieren keine Klimagase und haben dabei ihre Heizkosten gegenüber Öl und Gas reduziert.
Somit bitte ich die Bürgerinnen und Bürger an einer neutralen und sachlichen Diskussion teil zu nehmen und sich nicht von falschen Thesenpapieren und Berufenen in die Irre führen zu lassen. Unterstützung und Informationen finden sie u.a. in der Energiewende Paffenwinkel, dem AK Energie- und Klimaschutz der Agenda21 Weilheim, sowie bei den Kreisräten von Bündnis 90/Die Grünen. Bei Interesse organisieren wir gerne eine Informationsfahrt zu den laufenden Geothermieanlagen nach Pullach und Unterhaching.
Marcus Reichenberg Kreisrat Bündnis 90/Die Grünen
Antwort auf obigen Leserbrief durch Leserbrief im Weilheimer Tagblatt durch Frau Helena Strohmayer, Mitglied der „Bürgerinitiative für umweltverträgliche und nachhaltige Nutzung alternativer Energiequellen“ wie folgt:
Warum so verletzend?
Sehr geehrter Herr Reichenberg, wie kommt es, dass Sie in so polemischer, ja verletzender Art über die Bürgerinitiative Haunshofen und deren Initiatoren herziehen müssen? Haben Sie uns wirklich zugehört? Haben Sie verstanden, dass es auch uns um die Förderung regenerativer Energiequellen geht? Haben Sie verstanden, dass wir uns um die Standortwahl in einem Landschaftsschutzgebiet und um die Größe des Projekts mit den unabsehbaren Folgen sorgen? Kommen Sie zu unserer nächsten Versammlung am 28. Oktober und leben Sie „Demos kratia“, wie es Ihr Leitsatz ist, hören Sie sich unsere Ängste an. Wir müssen aufhören, uns gegenseitig Schuld zuzuweisen, wir müssen miteinander reden. Sie sind jetzt ein „Gewählter“, ein auch von mir „Gewählter“, von dem ich hoffe, dass er meine Stimme auch nach der Wahl noch hört.
Gerne antworte ich auf den Leserbrief von der Bürgerinitiative und Frau Helena Strohmayer wie folgt:
Ich gebe Frau Strohmayer uneingeschränkt Recht, dass Kommunikation wichtig und Schuldzuweisungen falsch sind. Zur Kommunikation gehört jedoch, dass sich Bürger wie Gewählte, bevor sie eine „Wahrheiten“ öffentlich vertreten, genau informieren und die Angebote der Wissensvermittlung aus öffentlicher, wie neutraler und ehrenamtlicher Hand annehmen. Jederzeit hätte die Bürgerinitiative die Möglichkeit gehabt, verschiedene neutrale Stellen anzurufen, um sich den Wissensstand des Status Quo anzueignen. Das, was ich jedoch auf der Veranstaltung der Bürgerinitiative in Bernried erfahren musste, hat nichts mit einer sachlichen und fairen Diskussion zu tun gehabt. Dem Bürgermeister von Bernried in einer Symbolik das Mikrophon zu entziehen, unter dem Hinweis es handelt sich nicht um eine Veranstaltung der Gemeinde, gehört sich nicht. Auch die Art und Weise der einseitig geführten Diskussion, ohne neutrale Moderation und die Unterbindung von Fachmeinungen, entbehrt jedem demokratischen Grundgedanken. Das „Demos kratia“ darf nicht zu einer Meinungsbildung nach dem Recht des Stärkeren verkommen. Familie XXXX (Löschung wg. Androhung anwaltlicher Schritte, eMail vom 21.10.2009) sollte sich ihrer Verantwortung bewusst werden, wenn sie solche Veranstaltungen auch zukünftig plant. Der bessere Weg wäre, wenn sich die Bürgerinitiative an einem runden Tisch setzen würde, um sich erst einmal sachlich mit den Fragestellungen intern zu beschäftigen. Gestern Abend hat sich im Rathaus Bernried das Bürgerforum Geothermie gegründet. Die Bürgerinitiative ist hier vertreten, auch durch Frau XXXX (Löschung wg. Androhung anwaltlicher Schritte, eMail vom 21.10.2009) und siehe da, eingebettet in ein Fachgremium beantworten sich viele Fragestellungen und Ängste können genommen werden. Das Bürgerforum wird monatlich tagen (das ist bestimmt auch der Bürgerinitiative zu verdanken und ich begrüße das!). Fortan wird die Presse durch Gemeinderäte, Institutionen, Vereine, durch die Kirche, Wissenschaftler, Fachgremien sowie durch die Bürgerinitiative informiert werden können. Aus dem Bürgerforum heraus werden sich öffentliche Veranstaltungen ergeben, wie die am kommenden Donnerstag. Sie werden sehen Frau Strohmayer, hier wird nicht einseitig moderiert werden und es ist ein Fachpodium anwesend, welchem keine Befangenheit und Unwissenheit unterstellt werden kann. Ich hoffe, dass die Bürgerinitiative sowie alle Bürger, die bei den letzten Veranstaltungen der Bürgerinitiative verunsichert worden sind, anwesend sein werden. Denn es war verantwortungslos mit Halbwissen, aber dadurch umso einfacher und anscheinend effizient, Bürgerängste zu schüren, mit Bürgern, welche sich in der sehr technischen Materie nicht auskennen. An dem Bürgerforum werde ich regelmäßig teilnehmen weil ich weiß, dass hier alle Fragen fachkundig diskutiert werden und sich jede Bürgerin und jeder Bürger schriftlich, wie mündlich einbringen kann. Dieses Gremium sollte die Bürgerinitiative nutzen! Insofern werde ich keine Veranstaltung der Bürgerinitiative mehr besuchen, solange die Diskussion so geführt wird, wie sie geführt worden ist. Selbstverständlich beantworte ich jede Frage, welche an mich durch das Bürgerforum »neutral« gestellt wird. Anbieten möchte ich Ihnen Frau Strohmayer und der Bürgerinitiative jedoch folgendes: »Ich stehe Ihnen gerne für ein Gespräch telefonisch, wie persönlich zur Verfügung. Selbstverständlich diskutiere ich auch mit der Bürgerinitiative am öffentlichen oder nicht öffentlichen runden Tisch. Sollten sich hier Fragen beantworten, die die Bürgerängste im Einzelnen rechtfertigen sollten, stelle ich mich auch politisch hinter die Kritik und versuche Lösungen zu finden. Zögern Sie deshalb bitte nicht und suchen das Gespräch mit mir. Vielen Dank! Ihr Marcus Reichenberg«
UNTERNEHMERKREIS WEILHEIM-PEIßENBERG
Geothermie ist für mich ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Energiewende im Energiemix der erneuerbaren Energien. Bereits am 28sten März 2007 konnte ich den Unternehmerkreis Weilheim-Peissenberg sowie den Wirtschaftskreis Fünfseenland, mit eingeladenen Referenten, über die Geothermie informieren und deren Auswirkung für die Wirtschaft durch Nutzung geothermaler Wärme.
PDF - Einladung des Unternehmerkreis Weilheim-Peissenberg PDF - Vortragsintro Geothermie PDF - Presse

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